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Fechner: Kaiserstuhlbahn muss leiser werden

Noch immer ist die Lärmbelästigung insbesondere in den Kurven auf der Kaiserstuhlbahn nicht nur in Endingen für viele Anwohner ein großes Ärgernis. Das berichteten Lothar Meyer und Volker Ruth von der Bürgerinitiative Kaiserstuhlbahn SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Fechner bei einem Vor-Ort-Termin in Endingen. „Es ist das gleiche Problem auf der ganzen Strecke zwischen Gottenheim und Endingen: In Kurven reiben die Räder an den Schienen und das macht erheblich lauten Lärm und das kann nicht so bleiben.“, so Lothar Meyer. Zwar gibt es Nachrüstungen durch Schmierstoff-Sprühsysteme, die Fett vor den Rädern auf die Schienen sprühen. Dieses System ist aber nur bei den neuesten Bombardier-Zügen eingebaut und dort haben Meyer und seine Mitstreiter den Eindruck, wird es nicht automatisch in jeder Kurve eingesetzt. Fechner hat deshalb die SWEG angeschrieben und um Informationen gebeten, dass das Sprühsystem auch tatsächlich eingesetzt wird. Eine weitere erhebliche Lärmquelle ist der westliche Bahnübergang am Endinger Bahnhof, der vor dem Überqueren der Gleise mit einem sehr langen und lauten Warnsignal warnt. Fechner überzeugt deshalb der Vorschlag der Bürgerinitiative wie beim östlichen Übergang eine Schranke für den westlichen Übergang zu bauen, so dass auf das lange und laute Warnsignal verzichtet werden kann. Auch dazu hat er die SWEG bereits schriftlich angefragt.

Mit Interesse sieht die BI dem Einbau von elf stationären Schmieranlagen zwischen Gottenheim und Endingen entgegen, wobei in Endingen in Höhe des Feuerwehrhauses eine automatische Schmierstoff-Sprühanlage eingebaut wird.

„Wir müssen hier dringend eine Verbesserung erreichen, um die Lärmbelästigung für die Anwohner zu reduzieren und sie haben meine volle Unterstützung.“, sicherte Fechner seine Unterstützung zu.