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Fechner bei der Volksbank Breisgau Nord: Bargeld nicht abschaffen

Johannes Fechner tauschte sich mit dem Vorstandssprecher der Emmendinger Volksbank, Karl-Heinz Dreher, zu aktuellen finanzpolitischen Fragen aus. Beide waren sich einig, dass Bargeld in Deutschland auf keinen Fall abgeschafft werden sollte. Dreher sieht lediglich den 500 Euro-Schein als „nicht verkehrsfähig“ an, für diesen Schein gebe es für den Normalbürger keinen Bedarf.
Fechner und Dreher zeigten sich besorgt darüber, dass die lange anhaltende Niedrigzinsphase das Sparen und die Vorsorge für das Alter erschwere. Diese Phase sollte daher nicht dauerhaft anhalten, denn „was passiert, wenn es jeden Bürger Geld kostet, sein Geld auf der Bank zu lagern?“, so Dreher. Das niedrige Zinsniveau wirke sich auch beim Kreditgeschäft spürbar auf die Erträge der Volksbank aus. Andererseits müsse die Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank unbedingt erhalten bleiben, so Dreher.
 
Von Fechner auf das Thema Digitalisierung angesprochen, sagte Dreher, dass diese bei der Volksbank schnell voran gehe. „Online-Banking entwickelt sich schnell weiter, besonders das Smartphone spielt bei unseren jungen Kunden eine zunehmend wichtigere Rolle.“ Mit dem neuen Mobil-Cash-Angebot kann auch bei der Volksbank Breisgau Nord ohne Karte Geld abgehoben werden, indem der Kunde eine PIN auf sein Smartphone erhält, mit der er dann Geld ohne Kartennutzung abheben kann. Letztendlich ist für Dreher das persönliche Vertrauensverhältnis des Kunden zur Volksbank auch für die Zukunft entscheidend. Bei wichtigen Finanzfragen werde auch von jungen Leuten der persönliche Umgang gesucht und geschätzt.