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„Einigkeit vor Ort ist entscheidend für die Realisierung der Umgehungsstraße in Haslach“

SPD-Bundestagsabgeordneter Johannes Fechner informierte sich zum aktuellen Stand der Haslacher B 33-Umfahrung bei Bürgermeister Heinz Winkler und SPD-Fraktionsvorsitzendem Herbert Himmelsbach.
Winkler berichtete, dass der Gemeinderat neben seiner Tunnelforderung nunmehr erneut bereit wäre, sich mit einer deutlich verbesserten oberirdischen Planungsvariante zu beschäftigen. Dazu aber müssten deutliche Verbesserungen an den wesentlichen Kritikpunkten der bisherigen Planung vorgenommen werden. Diese Kritikpunkte sind die Dreistreifigkeit, die Höhenlage der Straße noch über dem Hochwasserdamm, die großen Querungsbrückenbauwerke im Osten und Westen der Stadt sowie die Lage der Fuß- und Radwegbrücke nach Schnellingen. Eine nur zweistreifige, hinter dem Hochwasserdamm tiefer gelegte Straße würde den Sicht- und Lärmschutz für die Anwohner in Schnellingen deutlich verbessern. Fechner begrüßte diesen Schritt sehr. Seiner Ansicht nach vergrößert dies die Chancen, dass die Umfahrung kommt. Denn im Bundesverkehrswegeplan 2015, der noch dieses Jahr neu beschlossen wird, sind 45 Millionen für die Umfahrung eingeplant. Dabei sei aber eigentlich noch gar nicht klar, für welche Umfahrungsvariante. Nur wenn vor Ort Einigkeit herrsche, gebe es überhaupt eine Realisierungschance für die Umgehungsstraße, so Fechner.
Winkler berichtete auch von den nächsten konkreten Schritten: So wird schon am 7. Mai ein Gespräch im Regierungspräsidium Freiburg mit der für die Planung zuständigen Abteilung stattfinden. Bislang hatten die Planer des Regierungspräsidiums bei der oberirdischen Variante auf einer dreistufigen Variante beharrt. Nun gibt es offensichtlich aber Signale, dass dem Haslacher Anliegen der zweistufigen, aber tieferen Lage der Umgehungsstraße entgegen gekommen werden kann. Fechner sagte seine Unterstützung zu und versprach sich zu bemühen, SPD-Verkehrspolitiker nach Haslach zu bringen. Es sei immer besser, dass insbesondere Verkehrspolitiker sich vor Ort ein Bild über notwendige Verkehrsprojekte verschafften.