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SPD–Bundestagsabgeordneter Johannes Fechner besuchte Bürgermeister Michael Goby in Sexau

„Der Glasfasernetzausbau in Sexau hat begonnen“, diese ganz aktuelle und gute Nachricht konnte Sexaus Bürgermeister Michael Goby SPD–Bundestagsabgeordnetem Johannes Fechner bei dessen Besuch in Sexau übermitteln. Die Telekom hat bereits begonnen, das Glasfasernetz stufenweise auf FTTC (fiber to the curb) auszubauen. Bis April 2015 soll die erste Stufe abgeschlossen sein und Sexau damit künftig eine Leistung von 50mb in allen Haushalten ermöglichen. Goby und die ebenfalls am Gespräch teilnehmenden Gemeinderäte Brigitte Arend und Thomas Hoch hoffen, dass auch in den Ortsteilen Seilerhöfe und Obersexau, durch eine interkommunale Maßnahme mit der Gemeinde Freiamt, mittelfristig die Versorgung entscheidend verbessert werden kann. 
Fechner zeigte sich hierüber sehr erfreut weil es gerade im ländlichen Raum keine weißen Flecken in der Breitbandversorgung geben dürfe. Auch Freiamt brauche eine ausreichende Breitbandversorgung, das Glasfasernetz dürfe nicht vor Keppenbach enden.Zu den in Sexau geplanten Windrädern berichtete Goby, dass in Kürze die Erschließungsmaßnahmen für die beiden ersten Windkraftanlagen beginnen werden. Weitere zwei Windkraftanlagen würden derzeit nochmals im Hinblick auf Ihre artenschutzrechtliche Verträglichkeit überprüft, wobei Goby davon ausgeht, dass in Kürze die entsprechenden Genehmigungen auch für diese Anlagen erteilt werden.Er freue sich, dass der Investor trotz der aufwändigen Genehmigungsverfahren am Ball bleibe und so Sexau voraussichtlich vier Windkraftanlagen erhalten werde. Fechner bezeichnete dies als wichtigen lokalen Beitrag zur Energiewende und begrüßte, dass die EEG-Novelle des Bundestages so gestaltet worden sei, dass Windkraftanlagen wie die Sexauer Windräder weiterhin für Investoren interessant sind.Verkehrspolitisch sahen Fechner und Goby die Denzlinger Pläne an der Kreuzung B3/B294, eine Direktverbindung zwischen der B294 und der B3 nach Norden zu schaffen, als sinnvoll an. Eine solche Verbindung etwa durch einen Kreisverkehr wie er von Denzlingen vorgestellt wurde, sei eine interessante Variante, die vertieft überprüft werden sollte. Dadurch könne Sexau und auch Kollmarsreute ganz erheblich von Durchgangsverkehr zwischen Emmendingen und Waldkirch entlastet werden so Goby und Fechner.