Johannes Fechner

Mitglied des Deutschen Bundestages

Viele Themen in Sexau

Zu aktuellen Sexauer Themen informierte sich SPD-Bundestagsabgeordneter Johannes Fechner vor Ort bei Bürgermeister Hendrik Mench. Eine wichtige Investition trotz herausfordernder finanzieller Zeiten ist in Sexau der Bau des neuen Feuerwehrhauses, berichtete Mench. Die aus dem Infrastrukturpaket des Bundes zur Verfügung stehenden 2,3 Millionen Euro sollen für diese wichtige Investition genutzt werden. „Genau für solche Investitionen haben wir diese Mittel bereitgestellt und ich freue mich, dass Sexau diese Chance für die Investitionen in die Feuerwehr nutzt“, freut sich Johannes Fechner. Ein weiteres aktuelles Projekt der Gemeinde ist eine geplante Busverknüpfungsanlage. Mit der Anlage soll der öffentliche Nahverkehr in Sexau weiter gestärkt und die Umsteigemöglichkeiten zwischen verschiedenen Busverbindungen verbessert werden. „Derzeit ist die Situation ein gefährliches Provisorium, weil die Fahrgäste die Straße ungesichert überqueren“, stellt Bürgermeister Mench fest. Die Gemeinde befindet sich derzeit in der Planung der neuen Busverknüpfungsanlage. Einen Rückzug gab es leider von einem Investor zum Verkauf des Giesinhofes. Derzeit wird an einer erneuten Ausschreibung in Zusammenarbeit mit einem Freiburger Fachbüro gearbeitet. Die Hitzewelle trifft auch Sexau. Leider musste die Bewässerung für die Sportvereine eingeschränkt werden. Die Gemeinde arbeitet derzeit daran, den alten, stillgelegten Tiefbrunnen Lörch wieder zu aktivieren, wodurch die Wassernot schnell behoben werden könnte. Lob gab es von Mench für den Bau-Turbo. „Das gibt uns große Flexibilität, Nahverdichtung auf Innenbereichsgrundstücken schnell ohne jahrelangen Bebauungsplanänderungen pragmatisch zu genehmigen“. Als dringende Hausaufgabe gab er Fechner die Entlastung der Gemeinden mit. Es müsse das Konnexitätsprinzip gelten: wer bestellt, bezahlt. Fechner räumte ein, dass in der Vergangenheit zu oft Bundes- und Landesgesetze auf Kosten der Gemeinden umgesetzt wurden. Er setzt sich aber dringend, etwa beim Bundesteilhabegesetz oder der Eingliederungshilfe, für Reformen ein, die die Gemeinden entlasten. Gute Nachrichten gibt es auch für den Neubau der Elzbrücke nach Denzlingen. „Wir konnten erreichen, dass diese Sanierung beim Regierungspräsidium hohe Priorität hat und 2028 der Bau beginnen soll“. „Es ist beeindruckend, was ihr in Sexau alles leistet und gerne unterstütze ich eure Projekte, wo ich kann“, so Fechner.

Bild: Deutsche Bundestag / Thomas Trutsche / photothek