Johannes Fechner

Mitglied des Deutschen Bundestages

Mehr Kinder im Fröbel-Kindergarten am Mühlbach

Die Anmeldezahlen im Kindergarten am Mühlbach der Fröbel-Gruppe sind deutlich gestiegen. Dadurch können die U-3-Gruppen erhalten bleiben. Im nächsten Jahr hofft die Kita sogar auf eine neue Gruppe.. Das erfuhr SPD-Bundestagsabgeordneter Johannes Fechner bei einem Vor-Ort-Besuch mit Co-Einrichtungsleiterin Viviane Götz und Fröbel-Pressesprecher Michael Kuhl Presch. In der Vergangenheit hatte die Stadt Emmendingen wegen der vorübergehenden Unterbelegung der Krippenplätze städtische Zuschüsse in Frage gestellt. „Dieses Problem können wir jetzt aus der Welt schaffen“, so Kuhl Presch. Entspannt geht man auch in die Gespräche mit dem Regierungspräsidium, das angekündigt hat, seine Ermessensspielräume zu prüfen. Angesichts der neuen Anmeldewelle im Herbst wird die Kita gut belegt sein.Vor diesem Hintergrund und dem bisherigen Gesprächsverlauf mit dem RP geht Kuhl Presch davon aus, dass es keine Rückforderungen gibt vom Regierungspräsidium, die in der Vergangenheit angedroht wurden. Das RP begründete seine Rückforderungsabsichten damit, dass ursprünglich Ü-3-, statt U-3-Plätze gefördert wurden und nun eine Nutzungsänderung eingetreten sei. Fechner hatte diese rechtliche Einschätzung aber unter Verweis auf anders lautende Verwaltungsgerichtsurteile widerlegt. Die Fröbel-Gruppe betreibt derzeit deutschlandweit 250 Einrichtungen. Alle 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden vom früheren Betreiber Concept Maternel übernommen. „Die Stimmung im Team ist auch deshalb gut und wir freuen uns, für die Kinder da zu sein“, berichtet Leiterin Viviane Götz. Begeistert seien die Kinder von den naturwissenschaftlichen Lernstationen und Experimenten. Begeistert zeigten die Kinder Schwimm- und Sinkexperimente, das Malen mit Eiswürfeln, den Einsatz von Mikroskopen und den spielerischen Umgang mit Architektur beim Nachbau berühmter Brücken. „Es ist toll, wie ihr hier schon frühzeitig Kindern Spaß an den Naturwissenschaften vermittelt“, lobte Fechner. Auch die Verwirklichung der UN-Kinderrechte steht im Mittelpunkt der Frühpädagogik. Die Kinder seien von Anfang an ebenso wie die Eltern eingebunden und dürften bei Alltagsthemen mitsprechen. Neu ist die verpflichtende Sprachstandserhebung ab dem 2. Lebensjahr, was einen guten Überblick gibt über den Sprachstand der Kinder. So sieht das Kita-Team, wo noch Förderbedarf besteht. Der Bedarf an Ganztagesplätzen geht derzeit deutlich zurück, was auch auf die Kosten für die Eltern zurückgeführt wird. Mit Dank für den spannenden Einblick nahm Fechner die Einladung der Kita an, im November aus seinem Lieblingskinderbuch den Kindern vorzulesen.

Bild: Deutsche Bundestag / Thomas Trutsche / photothek