Johannes Fechner

Mitglied des Deutschen Bundestages

Wichtige Themen in Windenreute

Zu aktuellen Themen in Windenreute informierte sich SPD-Bundestagsabgeordneter Johannes Fechner vor Ort bei Ortsvorsteher Karl Kuhn.

Zentrales Thema ist in Windenreute der Hochwasserschutz. „In der Vergangenheit hatten wir bei Starkregen oft Rückstau und die Hochwassergefahr besteht fort“. Diese könne durch das Baugebiet Bergstraße/Rathausweg verstärkt werden, weil weitere Flächen versiegelt werden. Kuhn ist deshalb froh, dass derzeit ein Ingenieurbüro technische Lösungen plant, um Rückstau zu verhindern. „Wir wünschen uns auch, dass Öffnungen des Wannenbachs und eine ökologische Gesamtbetrachtung auf den Oberlauf des Wannenbachs Berücksichtigung finden.

Auch Fragen der Renaturierung des Wannenbachs sind bei der Hochwasserschutzplanung zu beachten“, so Kuhn. Beim Wohnungsbau kann sich in Windenreute laut Kuhn viel tun. Der Abriss des Windenreuter Hofs sei für 2026 geplant und nächstes Jahr könnte dann die Bebauung beginnen. „Uns ist wichtig, dass keine wuchtigen Baukörper entstehen und dass die Ableitung des Wassers nicht zu Hochwassergefahren führt“, so Kuhn.

Die Stimmung im Ortschaftsrat und die Zusammenarbeit mit der Stadt bezeichnet Kuhn als sehr gut. Sehr fruchtbar seien auch die vierteljährlichen Treffen mit den Ortsvorstehern der anderen Emmendinger Ortsteile. Die Bürgerschaft ist in Windenreute sehr aktiv. Dies zeigt sich nicht nur im Vereinsleben, sondern dass Windenreute bei Wahlen immer die höchste Wahlbeteiligung hat.

Der eigentlich notwendige Bau eines neuen Feuerwehrhauses ist noch nicht absehbar aufgrund der erheblichen Kosten. Dafür werde die Feuerwehr ein neues Fahrzeug bekommen, das im Sommer 2026 in Betrieb genommen werden kann. Auch für Windenreute wäre es gut, wenn der Bahnhaltepunkt Kollmarsreute bald käme, so Kuhn.

Demnächst wird die Brücke der K5102 zwischen Windenreute und Kollmarsreute noch fahrradsicherer gemacht, indem ein Fahrradsymbol auf die Fahrbahn gezeichnet wird und Überholverbot auf der Brücke eingerichtet wird, dass Fahrradfahrer nicht mehr überholt werden dürfen. Fechner fordert zur Trennung von Rad- und Autoverkehr eine Erweiterung der Brücke um eine Fahrradspur oder den Bau einer neuen Fahrrad-Brücke.

Bild: Deutsche Bundestag / Thomas Trutsche / photothek