Zu aktuellen Themen der Kollnauer Kommunalpolitik informierte sich SPD-Bundestagsabgeordneter Johannes Fechner vor Ort bei Ortsvorsteherin Renate Rieder im Kollnauer Rathaus. Rieder berichtete zunächst, dass die Stimmung im Ortschaftsrat gut ist. Bedauerlich sei, dass mit Armin Welteroth nur ein Kollnauer im Waldkircher Gemeinderat der Gesamtstadt sitzt. „Kollnau wird aber nicht vernachlässigt“, bestätigt sie ausdrücklich. Schade sei, dass mit dem Café Anna und dem Café Lehmann gleich zwei Cafés geschlossen hätten. Sie hofft nun dringend darauf, dass die Baustelle vor dem Café Bauart im Juli entfernt wird, weil dies doch eine erhebliche Belastung für den Café-Betrieb ist. Die Kanalsanierung entlang der Hauptstraße dauere leider noch bis September an und werde zu einer nicht unerheblichen Belastung führen, weil die Hauptstraße halbseitig gesperrt werden müsse. Aber Investitionen in die Infrastruktur seien ja grundsätzlich positiv zu bewerten.
Zufrieden ist man in Kollnau mittlerweile mit dem Fahrplan und der Pünktlichkeit der Elztalbahn. Leider seien aber seit September 2024 nahezu alle Buslinien reduziert worden, was insbesondere für den Schülertransport schwierig sei und vom Bürgerbus nicht aufgefangen werden könne. Dringend notwendig sei die Sanierung des Eingangsbereichs und der Toiletten der grünen Halle. Hier hofft man im Ortschaftsrat auf baldige Sanierungsmittel. Zu viel Bürokratie für Vereine gab Rieder Fechner als Handlungsauftrag mit: So gebe es jetzt beispielsweise die Auflage, dass für das Kollnauer Fest Zelte von über 75 Quadratmetern Prüfbücher brauchen würden, was die vier großen Zelte der Kollnauer Vereine nicht hätten. „Wir arbeiten hier an Lösungen, weil wir den Vereinen den teuren Kauf von neuen Zelten mit Prüfbüchern ersparen wollen“, so Rieder. Beim Glasfaserausbau sieht Rieder auch noch Gesprächsbedarf: Die Stadtwerke hatten zum Teil schon Leitungen verlegt, aber die Telekom hat die Ausschreibung des Graue-Flecken-Programms gewonnen. Ich bin beeindruckt, wie ihr die Herausforderungen angeht und sage ausdrücklich meine Unterstützung zu“, sagte Fechner beeindruckt abschließend.