Johannes Fechner

Mitglied des Deutschen Bundestages

Aktuelle Themen in Kürzell

Zu aktuellen Themen in Kürzell informierte sich SPD-Bundestagsabgeordneter Johannes Fechner bei Ortsvorsteher Hugo Wingert im Kürzeller Rathaus.

Wingert berichtete zunächst über die gute wirtschaftliche Entwicklung im Gewerbegebiet Dreschschopf. Fechner zeigte sich hier insbesondere beeindruckt, dass die Firma Mewa mehrere Millionen Euro investiert und bereits 10.000 Quadratmeter Gelände für mögliche Erweiterungen erworben hat.

Sorgen bereitet derzeit die geplante Solaranlage auf dem bestehenden Lärmschutzwall auf der A5. Die Bahn habe zwar zugestimmt, dass die notwendige Lärmschutzwand nicht am Fuße des Walls errichtet wird, was die Solarpaneele verschattet hätte. Vielmehr soll auf der Krone des Lärmschutzwalls eine mit Solarpaneelen versehene Wand von 1,50 Meter Höhe errichtet werden. Unklar ist aber derzeit noch und in der Diskussion, wer die dafür erforderlichen Mehrkosten von 300.000 Euro trägt.

Enttäuscht war man in Kürzell, dass der eigentlich für 2026 vorgesehene Lückenschluss an der A5 zwischen den beiden bestehenden Lärmschutzwänden nun doch nicht kommt. Die Autobahn GmbH hatte dies letztes Jahr angekündigt, dieses Jahr nun mehr aber auf 2027 verschoben. Darüber ärgerte sich auch Fechner und hatte die Autobahn GmbH um Stellungnahme gebeten. Die Direktorin der Niederlassung Süd-West, Christine Baur-Fewson, schrieb Fechner nun mit Bedauern, dass die vorgesehenen Lärmschutzwand-Elemente länger als ursprünglich vorgesehen an der A81 bei Freiberg am Neckar benötigt werden und erst 2027 dort rückgebaut und dann direkt nach Kürzell verbracht werden können. Dennoch arbeitet die Autobahn GmbH an bauvorbereitenden Maßnahmen in Kürzell wie der Verbreiterung des Banketts und die bauzeitliche Verkehrssicherung. Die dafür erforderlichen Untersuchungen sind bereits angelaufen. „Nach derzeitigem Stand gehen wir nicht von weiteren Verzögerungen aus“, so Baur-Fewson im Schreiben an Fechner.

Leider herrscht auch beim Glasfaserausbau durch Geodesia in Kürzell Stillstand. Die Bauzeit hat sich laut Wingert bereits verdoppelt, was für erheblichen berechtigten Unmut bei den Bürgerinnen und Bürgern in Kürzell sorgt.

Gut ins Amt gefunden hat für Wingert der neue Meißenheimer Bürgermeister Bodo Lange, mit dem die Zusammenarbeit gut läuft. Allgemein ist die Stimmung in Kürzell sehr gut, was vor allem an der wichtigen und engagierten Arbeit der Vereine liegt. „Ich bin sehr beeindruckt, wie ihr in Kürzell eure Themen beharrlich bearbeitet und unterstütze euch gern auch weiterhin insbesondere beim Lückenschluss für den Lärmschutzwall“, so Fechner abschließend.

Bild: Deutsche Bundestag / Thomas Trutsche / photothek