Der Bau des Radwegs entlang der L 104 zwischen Sasbach und Jechtingen wird im Regierungspräsidium (RP) weiter mit hoher Priorität geplant. Das teilt Regierungspräsident Carsten Gabbert dem SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Fechner auf dessen Anfrage mit. „Wir brauchen dringend einen sicheren Radweg zwischen Sasbach und Jechtingen! Radfahren auf der L 104 ist einfach viel zu gefährlich“, fordert Fechner.
Laut Regierungspräsident Gabbert ist jetzt die Planung der drei Stützbauwerke zur Bahnlinie hin sowie ein Bodengutachten in Auftrag gegeben worden. Die Ausführungsplanung wird allerdings mindestens noch ein Jahr in Anspruch nehmen. Die zeitintensiven Planungen begründet Gabbert im Schreiben an Fechner damit, dass „dieses Projekt im Vergleich zu anderen Radwegverkehrsprojekten sehr viel anspruchsvoller ist“. Drei Stützbauwerke müssten gebaut und die L 104 verschoben werden. Er versichert jedoch, dass seine Fachleute im RP mit hoher Priorität an dem Vorhaben arbeiten. „Es ist gut, dass nun zumindest weitere Planungsschritte gegangen werden. Das eine oder andere Jahr wird aber leider noch bis zur Eröffnung des dringend notwendigen Radweges ins Land gehen“, befürchtet Fechner. Er wird sich deshalb weiterhin regelmäßig nach dem Planungsstand erkundigen, um das Projekt voranzutreiben. „Die Verkehrssicherheit erfordert einfach dringend diesen Radweg, der zudem eine große Chance für den Tourismus als Verbindung des Radwegnetzes am Kaiserstuhl wäre“, so Fechner.