Johannes Fechner

Mitglied des Deutschen Bundestages

Johannes Fechner erkundet Festungsstadt Neuf-Brisach

Ein achteckiger Grundriss wie eine stilisierte Blüte, schachbrettartige Straßenzüge und ein ausgeklügeltes Verteidigungssystem: Im Rahmen seines Sommerprogramms begab sich der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Johannes Fechner gemeinsam mit knapp 30 interessierten Bürgerinnen und Bürgern auf eine historische Exkursion in das elsässische Neuf-Brisach. Bei einer Führung über das beeindruckende Areal standen die bewegte Geschichte, die strategische Bedeutung des Rheinübergangs und das architektonische Erbe des Festungsbaumeisters Sébastien Le Prestre de Vauban im Mittelpunkt.

Ende des 17. Jahrhunderts von Festungsbaumeister Vauban als ideale Achteck-Stadt zur Sicherung des Rheinübergangs entworfen, beeindruckt die Anlage bis heute durch ihre ausgeklügelten Wälle, Gräben und Kasematten. Für den gewaltigen Bau ließ Vauban sogar eigens einen 26 Kilometer langen Kanal aus den Vogesen anlegen, um das Baumaterial heranzuschaffen. Dabei reicht die wechselvolle Geschichte der Garnisonsstadt von der Zerstörung durch moderne Artillerie im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 bis hin zu militärischen Einbauten im 20. Jahrhundert.

„Neuf-Brisach führt uns eindrucksvoll vor Augen, wie hart umkämpft die Grenzregion am Oberrhein über Jahrhunderte hinweg war. Dass man diese geschichtsträchtigen Wehranlagen heute im Herzen Europas in friedlicher grenzüberschreitender Nachbarschaft besichtigen könne, sei ein wertvolles Gut und ein starkes Zeichen für die deutsch-französische Freundschaft“, betonte Fechner nach dem Rundgang.

Bild: Deutsche Bundestag / Thomas Trutsche / photothek