Johannes Fechner

Mitglied des Deutschen Bundestages

Zukunftsprojekte in Heiligenzell

Zu anstehenden Investitionen und Projekten in Heiligenzell informierte sich SPD-Bundestagsabgeordneter Johannes Fechner vor Ort bei Ortsvorsteher Gerold Kadenbach.

Ortsvorsteher Kadenbach konnte glücklich berichten, dass der Ganztagesanspruch für die Kinderbetreuung erfüllt werden kann. Möglich wurde dies durch die Investitionen der Zimmerei Herzog in das Josefshaus, welches sodann von der Gemeinde für die Kinderbetreuung angemietet werden konnte. „Damit kann die Betreuung direkt im Dorf bleiben und wir freuen uns über die gute Unterbringung“, so Kadenbach.

Großes Ärgernis bleibt weiterhin der Glasfaserausbau: Hier berichtet Kadenbach, dass der Glasfaserausbau leider nach der Insolvenz der ausführenden Firma zum Stillstand gekommen sei. Dabei seien schnelle Internetverbindungen für Bürger, aber vor allem für Unternehmen dringend notwendig. Man sei hier im Austausch mit der Gemeinde und möglichen Ersatzfirmen.

Erfreulicherweise geht es dagegen beim Wohnungsbau voran. Das Neubaugebiet „Am Kloster“ mit 50 Plätzen nimmt Gestalt an. Trotz Verzögerung durch Eidechsen-Umsiedelung könne bald gebaut werden. Der Bau-Turbo des Bundes zeigt auch in Heiligenzell Wirkung: Mit dieser Vereinfachung des Baurechtes können in der Metzgergasse Bebauungen einfach ermöglicht werden. „Das Beispiel zeigt, dass wir Bürokratie abbauen müssen, wenn wir mehr Wohnraum, gerade im ländlichen Raum schaffen wollen“.

Ein großes Fest steht mit dem 90-jährigen Jubiläum der Feuerwehr an. Kadenbach blickt sehr positiv auf die Entwicklung der Feuerwehr und das geplante neue Feuerwehrgerätehaus. Zuversichtlich ist er, dass im Rahmen der Feuerwehrbedarfsplanung gute Lösungen für die Feuerwehr in Heiligenzell und Friesenheim gefunden werden.

Sehr kritisch sehen Kadenbach und Fechner, dass nach den derzeitigen Bahnplanungen sechs Jahre lang kein Zug in Friesenheim halten soll. „Auch viele Heiligenzeller Pendler und Bürger sind auf die Bahn angewiesen und deshalb muss die sechsjährige Sperrung vom Tisch“, so die einhellige Forderung von Fechner und Kadenbach.

Bild: Deutsche Bundestag / Thomas Trutsche / photothek