Johannes Fechner

Mitglied des Deutschen Bundestages

Vörstetten vor Herausforderungen

Zu aktuellen Vörstetter Themen informierte sich SPD-Bundestagsabgeordneter Johannes Fechner bei seinem Antrittsbesuch beim neuen Bürgermeister Kevin Schüller im Rathaus. Bürgermeister Schüller machte deutlich, dass er Vörstetten auch in Zukunft lebenswert gestalten möchte und dass dies oft bei vielen kleineren, aber für den Alltag wichtigen Themen beginnt.

So setzt sich Schüller mit Nachdruck dafür ein, dass es in Vörstetten wieder einen Geldautomaten gibt. Ein Ansatz ist eine gemeinsame Lösung der örtlichen Banken, um die Bargeldversorgung im Ort dauerhaft sicherzustellen. Wichtig ist ihm außerdem die medizinische Versorgung: Um perspektivisch eine zweite Hausarztpraxis in Vörstetten zu ermöglichen, prüft Schüller alternative Wege, um eine Ärztin oder einen Arzt für den Standort zu gewinnen.

Auch die Postfiliale war Thema des Gesprächs. Bürgermeister Schüller hofft hier auf einen dauerhaften Verbleib und eine langfristige Sicherung des Angebots für die Bürgerinnen und Bürger. Als „Hausaufgabe“ gab Schüller dem Bundestagsabgeordneten mit, sich weiterhin für eine stärkere Unterstützung der Kommunen einzusetzen – insbesondere bei den stetig wachsenden Bildungsausgaben.

Johannes Fechner räumte ein, dass in der Vergangenheit auf Bundes- und Landesebene häufig Gesetze beschlossen wurden, die den Gemeinden zusätzliche Aufgaben übertragen haben, ohne diese ausreichend zu finanzieren. Mit dem aktuellen Infrastrukturprogramm gehe man jedoch gezielt auf die Kommunen zu. Für Vörstetten stehen daraus rund zwei Millionen Euro für örtliche Investitionen zur Verfügung.

Noch keine abschließende Lösung gibt es laut Fechner beim Vorhaben der Bahn, die Brücke in Richtung March für längere Zeit zu sperren. „Wir müssen hier Lösungen finden, dass die bestehende Brücke erst gesperrt wird, wenn die neue Brücke fertig ist“, betonte Fechner. Positiv entwickelte sich hingegen das Thema Wohnraum: Im neuen Baugebiet Krummacker hat nun die Vergabe der Grundstücke für Mehrfamilienhäuser begonnen.

Bild: Deutsche Bundestag / Thomas Trutsche / photothek