Auch in Bombach nimmt leider der Straßenverkehr zu. Das erfuhr SPD-Bundestagsabgeordneter Johannes Fechner bei einem Besuch vor-Ort im Bombacher Rathaus bei Ortsvorsteher Bruno Jägle. „Wir sind insbesondere bei Stau auf der A5 Ausweichstrecke, wenn auch die B3 voll ist und das leider auch mit Schwerlastverkehr“, berichtete Jägle. Deshalb wünscht man sich, dass Tempo 30 im ganzen Ort gilt und dass dieses Tempolimit dann auch öfter kontrolliert wird.
Auch eine Radarsäule sei vorstellbar, so Jägle. Diese Forderung war auch Teil des Ideen-Cafés, wo Bombacher Bürgerinnen und Bürger Vorschläge zur Dorfentwicklung einbrachten. Jägle hat sie bereits eingebracht für die nächste Kreisverkehrsbereisung, damit die zuständigen Behörden sich vor Ort über die Notwendigkeit von Straßenverkehrsberuhigungsmaßnahmen informieren können.
Ein Wunsch ist auch, den Radweg von Bombach über den Berg weiter nach Heimbach und Malterdingen zu führen. Dies wäre eine gute Möglichkeit für Touristen, Pendler und Schüler insbesondere in Zeiten von E-Bikes bequem nach Emmendingen oder Teningen zu gelangen.
Derzeit hat Bombach 750 Einwohner. Der Kindergarten ist mit 22 Kindern gut besucht. „Die Zukunft ist also gesichert“, so Jägle. Deutlich verbessert ist das Busangebot durch die stündliche Anbindung an den Kenzinger Bahnhof. Dafür müsse noch etwas mehr Werbung gemacht werden, damit dieses gute Busangebot noch besser angenommen werde.
Diskutiert werde derzeit auch in Bombach, ein neues Feuerwehrgerätehaus am Ortseingang zu bauen. Das heutige Feuerwehrgerätehaus sei in die Jahre gekommen und sanierungsbedürftig. In diesem Gebäude würde sich dann eine gute Chance bieten, einen Bürgertreffpunkt mit Café einzurichten.
Vorerst nicht mehr stattfinden wird leider das legendäre Bombacher Weinfest. Es sei immer schwieriger geworden für die Vereine, dies zu stemmen, insbesondere weil die Auflagen immer höher geworden seien, was Sicherheitspersonal und Versicherungen angeht. Allerdings bieten die Vereine viele kleinere Feste an, die immer sehr gut angenommen würden. Johannes Fechner zeigte sich abschließend beeindruckt von den vielen Ideen zur Dorfentwicklung und sagte volle Unterstützung zu.