Über Projekte und Herausforderungen in Amoltern informierte sich SPD-Bundestagsabgeordneter Johannes Fechner bei Ortsvorsteher Andreas Ganter im Amolterer Rathaus.
Stolz berichtete Ganter über den feierlichen Abschluss der Sanierungsarbeiten am Gemeindezentrum. „Das stärkt unsere Dorfgemeinschaft und wir sind stolz, dieses drei Millionen Euro teure Projekt gestemmt haben zu können“. Möglich wurde dies nur durch die große Eigenleistung Amolterer Bürger. „Über 3000 Arbeitsstunden haben Bürger ehrenamtlich eingebracht“.
Nicht zufrieden ist Ganter mit der Mobilfunkabdeckung. Der geplante 5G-Ausbau geriet leider ins Stocken. Derzeit laufen die Beratungen, an welcher Stelle ein Funkturm errichtet werden kann.
Erweitern möchte Ortsvorsteher Ganter den Friedhofsparkplatz um acht Plätze, der von Friedhofsbesuchern und Wanderern gleichermaßen genutzt werden kann.
Ganter forderte zudem, Amoltern mit einem geteerten Radweg an die Radwegverbindung Endingen-Königschaffhausen anzuschließen. Immerhin sei jeder zweite Übernachtungsgast in Amoltern Fahhradtourist.
Besonders stolz ist Ganter auf die Feuerwehr, bei der es derzeit 8 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr gibt. Stark sanierungsbedürftig ist das Ortschaftsamt, was aber sicherlich siebenstellige Kosten erfordern würde. Fechner verwies darauf, dass Endingen über 6 Millionen Euro aus dem Infrastrukturprogramm des Bundes für kommunale Investitionen bekommt.