Johannes Fechner

Mitglied des Deutschen Bundestages

Bundespolitik in Yach

Welche Themen Yach bewegen, darüber informierte sich SPD-Bundestagsabgeordneter Johannes Fechner vor Ort bei Ortsvorsteher Hubert Disch und der stellvertretenden Ortsvorsteherin Ulrike Kury. Ortsvorsteher Disch sprach die Sorge der Bürgerinnen und Bürger vor dem Wolf an. Zwar sei noch keiner gesehen worden, aber der Tourismus und die Landwirtschaft dürften nicht leiden. Fechner stimmte dem zu und verwies darauf, dass die Kriterien für den Abschuss von Wölfen deutlich reduziert wurden, so dass dies zukünftig einfacher möglich ist. Sorge macht den Yacher Bürgern der Wunsch von Oberwinden, drei Windkraftanlagen an die Gemarkung zu Yach zu bauen. „Wir sind auch für eine sichere umweltfreundliche Energieversorgung, aber die Anlagen sind sehr wuchtig und wir könnten uns eher Anlagen auf dem Rohrhardsberg vorstellen“, so Disch. Gut sei, dass die EnBW ein weiteres Kabel verlege, damit der in Yach von Privatbürgern erzeugte Solarstrom auch ins Netz eingespeist werden kann. Auch mit dem Gehweg am Ortseingang geht es voran: Dieser muss leider derzeit aus Gründen der Verkehrssicherheit gesperrt werden, Disch geht aber davon aus, dass dieser noch in diesem Jahr neugebaut und wieder freigegeben werden kann. Disch betont, dass der Fortbestand der Ortsverwaltung und des Ortschaftsrates weiterhin nötig ist. „Wir können direkt die Anliegen der Bürger aufnehmen und dann im Elzacher Gemeinderat einbringen“. Fechner zeigte sich beeindruckt über das große Engagement der Vereine und der Bürger in Yach und sagte Unterstützung bei Themen mit bundespolitischem Bezug zu.

Bild: Deutsche Bundestag / Thomas Trutsche / photothek