SPD: Deutsch-russisches Verhältnis verbessern

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„Das deutsch-russische Verhältnis ist ein Scherbenhaufen“- so drastisch beschrieb der frühere SPD-Vorsitzende und heutige Vorsitzende es deutsch-russischen Forums Matthias Platzeck die Situation zwischen Deutschen und Russen. SPD-Bundestagsabgeordneter Johannes Fechner hatte zur Diskussion geladen, um mit Bürgern die Beziehungen von Deutschland zu Russland zu diskutieren. „Wir müssen die Beziehungen zu Russland verbessern“ sagte Fechner. Platzeck plädierte dafür, die Gesprächskanäle offen zu halten. Krisen wie in Syrien ließen sich nur mit Russland lösen. Die Krim-Krise sei nicht lösbar momentan, dennoch müssten wichtige Fragen wie die Rohstoffversorgung oder Terrorismusbekämpfung erörtert werden, weil hier Lösungen möglich sind.

Mit den zahlreichen russlandstämmigen Besuchern wurde auch die die Anwesenden wurde auch die Lage der Deutsch-Russen in Lahr diskutiert. Der Äußerung eines Bürger, dass viele Deutsch-Russen nicht Deutsch sprächen und es zu Parallelgesellschaften komme, entgegnete Walter Caroli, dass es sich gerade umgekehrt verhalte, und die jungen Russlanddeutsche eher Russisch verlernen würden, gerade die Jüngeren aber gut deutsch sprechen. Fechner bestätigte, dass er bei jedem Unternehmensbesuch bestätigt bekomme, dass russischstämmige Mitarbeiter besonders fleißig und deshalb gefragte Arbeitskräfte sind. Weil das deutsch-russische Verhältnis gerade in Lahr eine große Rolle spiele, könne er sich ein Spitzentreffen deutscher und russischer Politiker in Lahr gut vorstellen.